relativ eben
relativ eben war das freiburger land, sah man wie heute morgen hinter ihm die alpen aufgehen.
relativ war eben auch, das es heute morgen noch keine warmen luftschichten über dem gefrorenen boden gab, die hätten aufsteigen können.
so stand ein nebel tief über den feldern.
in einem kleinen haus heizte ein bauer. wahrscheinlich mit relativ nassem holz, denn der rauch aus seinem schornstein, verbreitete sich unter der nebelkante entlang weit über die ganz tiefebene.
als herr ü. das von oben sah, dachte er zuerst an einen grossbrand. nebel und rauch machten relativ viel eindruck, vor den hinten so klar gleissenden alpen.
herr ü. stellte sich vor, an einem anderen, wärmeren tag, stünde wirklich der wald, der diese ebene begrenzte, in flammen. in vollbrand. käme der wind von westen, würde man dieses riesenfeuer, den wirklichen grossbrand, von herrn ü.s standpunkt gar nicht sehen.
so ist das mit dem rauch und dem feuer.
dem schall und dem sinn.
alles relativ.
im wind.
relativ war eben auch, das es heute morgen noch keine warmen luftschichten über dem gefrorenen boden gab, die hätten aufsteigen können.
so stand ein nebel tief über den feldern.
in einem kleinen haus heizte ein bauer. wahrscheinlich mit relativ nassem holz, denn der rauch aus seinem schornstein, verbreitete sich unter der nebelkante entlang weit über die ganz tiefebene.
als herr ü. das von oben sah, dachte er zuerst an einen grossbrand. nebel und rauch machten relativ viel eindruck, vor den hinten so klar gleissenden alpen.
herr ü. stellte sich vor, an einem anderen, wärmeren tag, stünde wirklich der wald, der diese ebene begrenzte, in flammen. in vollbrand. käme der wind von westen, würde man dieses riesenfeuer, den wirklichen grossbrand, von herrn ü.s standpunkt gar nicht sehen.
so ist das mit dem rauch und dem feuer.
dem schall und dem sinn.
alles relativ.
im wind.
Labels: morgenandacht


0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Abonnieren Kommentare zum Post [Atom]
<< Startseite