ülotscher tag 3
ohne jeden kommentar gouttierte herrn ü.s frau seine wiederholte blödheit und erbot sich, nach dem einkauf, sofort einen aprikosenkuchen zu backen. auch zum troste für den noch stinkenden.
im gegenzug erklärte sich ü. bereit, den einkauf zu verräumen, der inmitten der küche stand. seine frau erwartete heisse tage in der dachwohnung und glaubte an das weightwatcherssignet. anders war der sixpack riesiger eisteeflaschen nicht zu erklären. herr ü. fand einen fast ausreichend grossen spalt im getränkeschrank. nur die im ersten teil der geschichte verräumten flaschen alkoholfreien bieres standen ein wenig im wege. und es war wie beim parken im engen parkhaus eines hotels nach langer autofahrt. herr ü. wollte, dass das jetzt passt und schob das gebinde einfach in den schrank, wie sein auto zwischen wand und pfeiler eines garagenbaues.
zwei der kleinen flaschen purzelten beim manöver aus dem schrank und zeigten auf dem steinernen küchenboden ihre dünnhäutigkeit. ausserdem waren sie in den letzten stunden um etwa fünfzehn grad erwärmt worden, sie explodierten förmlich.
die frau gab ihm gleichmütig drei grosse lappenund und auch herr ü. tat so, als möge er jetzt nicht schreien. er bewunderte die säuberlich abgetrennten flaschenböden, sammelte in der hocke die scherben ein und titschte (das ist sächsisch) das zwar alkoholfreie aber gleichwohl stinkende bier auf. dabei bemerkte er fette bluttropfen auf dem weissen boden, die sich mit dem bier zu gefährlich wirkenden streifen mischten. aus seinem rechten schienbein tropfte es stark.
aber herr ü. mass dem vorerst keine grössere bedeutung zu, denn er hatte am morgen des sommerschnupfens und allgemeiner bräsigkeit wegen, ein aspirin genommen. da blutet man halt etwas länger. erst als er statt bier nur noch blut aufwischte, ging er unter die dusche und wusch die wunde klar. noch immer spürte er nichts. sein chirurgisch gebildetes auge sah nun, die klaffende wunde würde einen stich oder zumindest eine klammer gut vertragen. doch vor allem hörte sie nicht auf zu bluten.
ein bein in der dusche suchte er in den schränken, seine frau, deren hilfe er abgelehnt hatte, suchte mit. sie fanden tupfer und diverses verbandmaterial, dass aber immer sofort durchweichte. herr ü. spülte, tupfte und spülte. bald sah das bad aus wie nach einer schweinsschlachtung. also zumindest der eines meerschweinchens.
herr ü. kam ins reden, das sichere zeichen, dass ihm das ganze längst nicht so weit am arsche vorbeiging, wie er tat. erst bei den genauen beschreibungen der prozesse, die nun gerade in seiner wunde abliefen, wurde es seiner liebsten schlecht und sie verliess das blutbad.
spät kam herr ü. auf die idee, sich zu legen und das bein hochzunehmen. die blutung sistierte. fachmännisch rasierte sich herr ü. die ränder um die wunde und fügte die wunränder straff mit steristripp, welches mit ablaufdatum 11/07 noch aus der vorehe mit einer op-schwester im haushalt am lager war. die letzte gute tat seiner exfrau an ihm, heute, wo er den rechtskraftstempel ihrer scheidung hatte zeigen müssen, wie früher die kinder ihre sauberen hände. danke r.!
dann frass herr ü. den halben aprikosenkuchen und plante mit seiner zukünftigen einige hochzeitsdetails. zum beispiel das erste hilfe zelt. das taten sie im liegen und die liebste merkte kaum, dass herr ü. erst jetzt halb ohnmächtig wurde. entweder lag das an ihrer tollen aber mastigen vanillerahmfüllung für den kuchen oder er hatte doch einen kleinen angstschock abbekommen.
schliesslich hatte sein onkel klaus (gott hab ihn seelig) auf genau die art ein auge verloren. ausserdem war die superhose nur knapp einem desaster entgangen. das bad in autowachs hatte schon seinen guten grund, wie sich nun zeigte.
ein problem blieb. und zwar für ü.s umwelt und das gilt auch noch für den heutigen tag. er kann vorerst nicht duschen und riecht nach autowachs und indutriewasser.
wie ein panzerfahrer nach dem abspritzen nach dem manöver.
dem abspritzen des panzers nach dem kriegsspiel, nicht der ejakulation nach der penisreibung. was panzerfahrer häufiger machen als panzer waschen.
der geruch ginge ja noch.
im gegenzug erklärte sich ü. bereit, den einkauf zu verräumen, der inmitten der küche stand. seine frau erwartete heisse tage in der dachwohnung und glaubte an das weightwatcherssignet. anders war der sixpack riesiger eisteeflaschen nicht zu erklären. herr ü. fand einen fast ausreichend grossen spalt im getränkeschrank. nur die im ersten teil der geschichte verräumten flaschen alkoholfreien bieres standen ein wenig im wege. und es war wie beim parken im engen parkhaus eines hotels nach langer autofahrt. herr ü. wollte, dass das jetzt passt und schob das gebinde einfach in den schrank, wie sein auto zwischen wand und pfeiler eines garagenbaues.
zwei der kleinen flaschen purzelten beim manöver aus dem schrank und zeigten auf dem steinernen küchenboden ihre dünnhäutigkeit. ausserdem waren sie in den letzten stunden um etwa fünfzehn grad erwärmt worden, sie explodierten förmlich.
die frau gab ihm gleichmütig drei grosse lappenund und auch herr ü. tat so, als möge er jetzt nicht schreien. er bewunderte die säuberlich abgetrennten flaschenböden, sammelte in der hocke die scherben ein und titschte (das ist sächsisch) das zwar alkoholfreie aber gleichwohl stinkende bier auf. dabei bemerkte er fette bluttropfen auf dem weissen boden, die sich mit dem bier zu gefährlich wirkenden streifen mischten. aus seinem rechten schienbein tropfte es stark.
aber herr ü. mass dem vorerst keine grössere bedeutung zu, denn er hatte am morgen des sommerschnupfens und allgemeiner bräsigkeit wegen, ein aspirin genommen. da blutet man halt etwas länger. erst als er statt bier nur noch blut aufwischte, ging er unter die dusche und wusch die wunde klar. noch immer spürte er nichts. sein chirurgisch gebildetes auge sah nun, die klaffende wunde würde einen stich oder zumindest eine klammer gut vertragen. doch vor allem hörte sie nicht auf zu bluten.
ein bein in der dusche suchte er in den schränken, seine frau, deren hilfe er abgelehnt hatte, suchte mit. sie fanden tupfer und diverses verbandmaterial, dass aber immer sofort durchweichte. herr ü. spülte, tupfte und spülte. bald sah das bad aus wie nach einer schweinsschlachtung. also zumindest der eines meerschweinchens.
herr ü. kam ins reden, das sichere zeichen, dass ihm das ganze längst nicht so weit am arsche vorbeiging, wie er tat. erst bei den genauen beschreibungen der prozesse, die nun gerade in seiner wunde abliefen, wurde es seiner liebsten schlecht und sie verliess das blutbad.
spät kam herr ü. auf die idee, sich zu legen und das bein hochzunehmen. die blutung sistierte. fachmännisch rasierte sich herr ü. die ränder um die wunde und fügte die wunränder straff mit steristripp, welches mit ablaufdatum 11/07 noch aus der vorehe mit einer op-schwester im haushalt am lager war. die letzte gute tat seiner exfrau an ihm, heute, wo er den rechtskraftstempel ihrer scheidung hatte zeigen müssen, wie früher die kinder ihre sauberen hände. danke r.!
dann frass herr ü. den halben aprikosenkuchen und plante mit seiner zukünftigen einige hochzeitsdetails. zum beispiel das erste hilfe zelt. das taten sie im liegen und die liebste merkte kaum, dass herr ü. erst jetzt halb ohnmächtig wurde. entweder lag das an ihrer tollen aber mastigen vanillerahmfüllung für den kuchen oder er hatte doch einen kleinen angstschock abbekommen.
schliesslich hatte sein onkel klaus (gott hab ihn seelig) auf genau die art ein auge verloren. ausserdem war die superhose nur knapp einem desaster entgangen. das bad in autowachs hatte schon seinen guten grund, wie sich nun zeigte.
ein problem blieb. und zwar für ü.s umwelt und das gilt auch noch für den heutigen tag. er kann vorerst nicht duschen und riecht nach autowachs und indutriewasser.
wie ein panzerfahrer nach dem abspritzen nach dem manöver.
dem abspritzen des panzers nach dem kriegsspiel, nicht der ejakulation nach der penisreibung. was panzerfahrer häufiger machen als panzer waschen.
der geruch ginge ja noch.
Labels: geschichten, mehrteiler


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