der psalm 42 und die erste abendmusik im berner münster
klick den titel, da ist die milde form des psalm 42 hineinkopiert. die, die herrn ü. vor jahren mal einfuhr ist noch heftiger:
aus dem kopf:
WIE DER HIRSCH IM WALD (NACH WASSER) SCHREIT MEINE SEELE NACH DIR GOTT! WARUM HAST DU MICH VERLASSEN?
das hörte herr ü., frisch verlassen von einer die ihn zu gott geführt hatte, als er gäste nach einsiedeln schleuste und sie statt das komplet mit dem "salve regina" der mönche , in die probe für ein abendkonzert gerieten. es war mendellsons op. 42 der eben den psalm 42 verarbeitet, ein unglaublicher schrei nach gott. herr ü. hörte das in einer zeit, in der alles in ihm schrie. er sass mit einer geraer freundin allein in der riesigen kirche und weinte, als er diesen schrei hören musste. "wie der hirsch im wald..." noch heute ausdruck für herrn ü. drängenste not. er war dann noch oft in einsiedeln. und das hatte ihm geholfen.
dort hatte ihm jemand sehr geholfen. der hatte herrn ü. s aktivitäten angehört und dann zu ihm gesagt: sie auch du bist ein engel, aber du fällst gerade. das war herrn ü. eingefahren wie lange nichts und seine seele begann zu schreien, was zum bidet führte und letztlich bald zu einer hochzeit führen wird.
zufälle gibt es nicht. gestern war das paar im berner münster um daniel glaus, den neuen münsterkantor zu hören, mit dem herrn ü. s braut schon musiziert hatte und herr ü. zumindest mal an einem tisch mit ihm sass. erst kam ein bach. das prelude drückt dich erstmal in die schwenkbaren holzbänke (du siehst zur orgel und nicht auf den altar beim konzert), du gehst, in die bank gedrückt auf dem holz auf, fliesst ins alte gestühl, dann kommt die fuge.
bach baut dir die treppe zu gott. und du gehst sie mit bach und glaus und dir selbst.
dann las ein herr einen text.
ab der zweiten zweile erkannte herr ü. bestürzt, das es sich beim psalm 42 um den einzigen handelte, den er kennt, auch wenn es die milde form war. es ist der schrei dessen, der sich von gott verlassen glaubt.
es gibt keine zufälle. daniel glaus hat 2001 zu diesem psalm eine choralfantasie für orgel geschrieben, nach einer melodie von loys bourgeois von 1551. dazu im nächsten post noch en detail.
als drittes hörten wir die symphonie romane op. 73 von charles marie widor. ganz andere musik als der bach und der glaus. monströs, erhaben, posaunig stellenweise. gott wird vor lauter verrehrung niedergeschriehen. die EXPRESSION der leere. aber dieser eindruck mag an herrn ü. s musikalischer halbbildung liegen, er versteht auch mahler und bruckner nur in teilen. auf jeden fall war glaus unglaubliche virtuosität da natürlich am stärksten zu hören. und so auch dieser teil ein erlebnis.
also im nächsten post noch detailiert zu daniel glaus choralfantasie.
aus dem kopf:
WIE DER HIRSCH IM WALD (NACH WASSER) SCHREIT MEINE SEELE NACH DIR GOTT! WARUM HAST DU MICH VERLASSEN?
das hörte herr ü., frisch verlassen von einer die ihn zu gott geführt hatte, als er gäste nach einsiedeln schleuste und sie statt das komplet mit dem "salve regina" der mönche , in die probe für ein abendkonzert gerieten. es war mendellsons op. 42 der eben den psalm 42 verarbeitet, ein unglaublicher schrei nach gott. herr ü. hörte das in einer zeit, in der alles in ihm schrie. er sass mit einer geraer freundin allein in der riesigen kirche und weinte, als er diesen schrei hören musste. "wie der hirsch im wald..." noch heute ausdruck für herrn ü. drängenste not. er war dann noch oft in einsiedeln. und das hatte ihm geholfen.
dort hatte ihm jemand sehr geholfen. der hatte herrn ü. s aktivitäten angehört und dann zu ihm gesagt: sie auch du bist ein engel, aber du fällst gerade. das war herrn ü. eingefahren wie lange nichts und seine seele begann zu schreien, was zum bidet führte und letztlich bald zu einer hochzeit führen wird.
zufälle gibt es nicht. gestern war das paar im berner münster um daniel glaus, den neuen münsterkantor zu hören, mit dem herrn ü. s braut schon musiziert hatte und herr ü. zumindest mal an einem tisch mit ihm sass. erst kam ein bach. das prelude drückt dich erstmal in die schwenkbaren holzbänke (du siehst zur orgel und nicht auf den altar beim konzert), du gehst, in die bank gedrückt auf dem holz auf, fliesst ins alte gestühl, dann kommt die fuge.
bach baut dir die treppe zu gott. und du gehst sie mit bach und glaus und dir selbst.
dann las ein herr einen text.
ab der zweiten zweile erkannte herr ü. bestürzt, das es sich beim psalm 42 um den einzigen handelte, den er kennt, auch wenn es die milde form war. es ist der schrei dessen, der sich von gott verlassen glaubt.
es gibt keine zufälle. daniel glaus hat 2001 zu diesem psalm eine choralfantasie für orgel geschrieben, nach einer melodie von loys bourgeois von 1551. dazu im nächsten post noch en detail.
als drittes hörten wir die symphonie romane op. 73 von charles marie widor. ganz andere musik als der bach und der glaus. monströs, erhaben, posaunig stellenweise. gott wird vor lauter verrehrung niedergeschriehen. die EXPRESSION der leere. aber dieser eindruck mag an herrn ü. s musikalischer halbbildung liegen, er versteht auch mahler und bruckner nur in teilen. auf jeden fall war glaus unglaubliche virtuosität da natürlich am stärksten zu hören. und so auch dieser teil ein erlebnis.
also im nächsten post noch detailiert zu daniel glaus choralfantasie.


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